IBM ThinkPad 380ED


In den 1990er-Jahren eroberten nicht nur Desktop-PCs die Büros und Privathaushalte, auch der Notebook-Markt begann zu boomen. Besonders eine Geräteserie hinterließ einen bis heute bleibenden Eindruck: die IBM ThinkPads.

Neben dem schwarzen Design und dem angeschrägten Firmen-Logo setzte vor allem der charakteristisch-rote "TrackPoint" ein optisches Highlight. Der eigens von IBM entwickelte Mini-Joystick ermöglichte eine alternative Steuerung des Mauszeigers und blieb der Baureihe auch nach der Übernahme durch Lenovo (2005) als Erkennungsmerkmal erhalten. Die ThinkPads wussten im Business-Alltag durch Robustheit und Zuverlässigkeit zu überzeugen und konnten in den letzten drei Jahrzehnten auch vermehrt Heimanwender für sich gewinnen. 

Das ThinkPad 380ED aus dem Jahr 1997 ist das derzeit früheste Modell in unserer Sammlung, welches uns freundlicherweise von Volker Schleif gespendet wurde. Bemerkenswerterweise handelt es sich dabei um das letzte Gerät ohne serienmäßige USB-Anschlüsse. Erst ein Jahr später setzte sich USB in der Version 1.1 flächendeckend durch. Wir möchten Herrn Schleif daher ganz herzlich für diesen historisch interessanten Vertreter der ThinkPad-Serie danken.

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